Garachico - Teneriffa - Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Die in ihrem Kern noch mittelalterlich wirkende Stadt Garachico liegt im Nordwesten der Insel und hat ca. 5.200 Einwohner. Seinen Namen hat der Ort von dem sich aus dem Meer erhebenden „Roque de Garachico“. Ferienhäuser und Ferienwohnungen in Garachico stehen bei Urlaubern recht hoch im Kurs, die keinen großen Trubel brauchen.

Wer diesen wunderbaren Ort erst einmal von „Außen“ betrachten will, der tut dies am Besten bei einer Tour über das Teno-Gebirge. Denn von hier aus hat man den besten und wohl auch schönsten Blick auf diesen, doch sehr geschichtsträchtigen Flecken Erde.

Bereits kurz nach der Eroberung Teneriffas, im Jahre 1496, wurde der Ort von dem italienischen Bankier Christobal de Ponte gegründet, sowie der Hafen errichtet und ausgebaut. Schnell entwickelte sich der Ort zu einem florierenden Hafenstädtchen. Die wirtschaftliche Grundlage war in erster Linie Zuckerrohr und seine Verarbeitung. Später trug auch der Weinanbau und vor allem der Export des Malvasia-Weins zum Aufschwung des Ortes bei.

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Ferienhäuser & Ferienwohnungen in Garachico

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Herrliche FEWO m. schöner AussichtHerrliche FEWO m. schöner Aussicht Nord-Westen » Garachico, max. 2 Pers.
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Dachgeschosswohnung (mit Meerblick)Dachgeschosswohnung (mit Meerblick) Nord-Westen » Garachico, max. 3 Pers.
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Fischerhaus mit 50 qm DachterasseFischerhaus mit 50 qm Dachterasse Nord-Westen » Garachico, max. 4 Pers.
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Gemütliches Ferienhaus mit KaminGemütliches Ferienhaus mit Kamin Nord-Westen » Garachico, max. 4 Pers.
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Moderne Ferienwohnung mit TerrasseModerne Ferienwohnung mit Terrasse Nord-Westen » Garachico, max. 4 Pers.
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Rustikales Ferienhaus mit MeerblickRustikales Ferienhaus mit Meerblick Nord-Westen » Garachico, max. 2 Pers.
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Grosse, moderne FEWO mit HolzbalkonGrosse, moderne FEWO mit Holzbalkon Nord-Westen » Garachico, max. 4 Pers.
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Ferienhaus mit SonnenterrasseFerienhaus mit Sonnenterrasse Nord-Westen » Garachico, max. 5 Pers.
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Besonders im 16. und 17. Jahrhundert entwickelte sich Garachico zum wichtigsten Hafen der Insel. Zu dessen Schutz errichteten im Jahre 1575 englische Freibeuter die Hafenfestung „Castillo de San Miguel“. Diese ist noch heute intakt. Der so perfekt gesicherte Hafen diente als großer Handelsplatz zwischen den kanarischen Inseln, England, Holland und auch Amerika.

Aber der Hafen hatte auch seine traurigen Seiten. Oft war er das Letzte, was verarmte Tinerfenos sahen, bevor sie ein Schiff Richtung Südamerika bestiegen, was sie in eine bessere Welt bringen sollte. Noch heute zeugt eine Statue oberhalb des Strandes in der Badebucht vom Schicksal dieser Menschen. Sie zeigt einen Emigranten mit vielen Koffern, der hier darauf wartet in ein neues, ein besseres Leben gehen zu können. In seiner Brust klafft ein riesiges Loch. Er verlässt seine Heimat, doch sein Herz bleibt zurück.

Mit dem Handel kam der Wohlstand auf die Insel. Dieser wurde vor allem für die Errichtung zahlreicher Klöster und prächtiger Stadthäuser im und um den Ort verwendet. So wurde 1520 mit dem Bau der „Eremita de Santa Ana“ begonnen. Sie wurde als Hauptkirche errichtet. Im Laufe der Jahre wurde der Klosterbau immer weiter voran getrieben. Und so kam es, dass im 18. Jahrhundert fünf Klostergemeinschaften in Garachico existierten.

Doch der so sicher geglaubte Wohlstand fiel der Willkür der Natur zum Opfer. Eine Folge von Katastrophen brach über den Ort ein. Diese begannen im Jahr 1645, als bei einer gewaltigen Sturmflut 80 Menschen und 40 Schiffe den Wassermassen zum Opfer fielen. Auch als sich 1666 die Einheimischen gegen die englischen Kaufleute zur Wehr setzten und bereits im Hafen zur Verschiffung bereitstehende Weinfässer zerschlugen, hatte dies negative Auswirkungen auf den Handel. Dem folgte 1697 ein Feuer, dass in der Stadt mehr als hundert Häuser zerstörte.

Gerade als man glaubte, sich von den Schicksalen der vergangenen Zeiten erholt zu haben, holte sich die Natur zurück, was ihr einst gehörte. Am 05. Mai 1706 brach der „Montana del Estrecho“ aus und ergoss seine Lavamassen ganze neun Tage quer durch den Ort bis hinunter in den Hafen Garachicas, den sie fast vollständig verschütteten. In dessen Folge wanderten die Händler nach Puerto de la Orotava, dem heutigen Puerto de la Cruz aus und das Ende der glorreichen Zeiten des Ortes war besiegelt.

Die in das Meer fließenden Lavamassen bildeten eine neue Insel – die „Isla Baja“, oder auch die flache Insel. Hier finden sich heute die Orte Los Silos oder auch Buenavista del Norte.

Die Einheimischen ließen sich jedoch von diesem Schicksalsschlag nicht unterkriegen. Sie bauten den Ort wieder auf und konnten sich dabei zu Nutze machen, dass die Lava doch einige Gebäude, vor allem der prächtigen Stadtvillen und Kirchen verschont hatte.
So ist der Stadtkern – die Altstadt – von Garachico bis heute erhalten geblieben und wirkt wie ein Museum in dem schönen Ort.

Am Ortseingang findet sich das ehemalige Dominikanerkloster „Ex-Convento de Santo Domingo“, in dem heute ein Museum für zeitgenössische Kunst untergebracht ist.

Das ehemalige Franziskanerkloster an der „Plaza de Juan Gonzales de la Torre“ dient heute als Rathaus und als Kulturzentrum von Garachico. Des Weiteren findet man in diesem äußerst sehenswertem Bauwerk ein Naturkundemuseum, Ausstellung und mehrere, wunderschöne Patios – typisch kanarische Innenhöfe.

Angrenzend trifft man auf die „Plaza de la Libertad“ an deren Südseite die dreischiffige Basilika „Iglesia de Santa Ana“ steht. Die Basilika brannte 1706 bis auf das Portal nieder. Sie wurde wieder aufgebaut und 1995 restauriert.

Noch heute ist die Plaza für Einheimische und Besucher ein wichtiger Anlaufpunkt. Große, schattenspendende Bäume geben sich ein Stelldichein mit alten Stadtpalästen und Kirchen und schaffen somit eine perfekte Grundlage für das Dorfleben, dass sich hier auf der Plaza abspielt.

Das bereits erwähnte „Castillo de San Miguel“ ist ein quadratischer Bau der von den Lavaströmen verschont geblieben ist. Nur wenige Schritte von der Altstadt entfernt, an der Uferpromenade gelegen, ist hier heute das naturkundliche Museum untergebracht. Das kleine und bescheidene Museum gibt Auskunft über die Geschichte und das Brauchtum von Garachico. Für viele Besucher dient das Castillo auch als wunderbares Fotomotiv. Es wurde auch großen, tiefschwarzen Lavasteinen gebaut und erhebt sich majestätisch aus der Erde hinauf. Im farblichen Gegensatz dazu steht der weiße Erker mit seinem Glockenaufsatz. Am Eingangstor sind viele Wappen angebracht. Unter anderem kann man hier das Wappen von Kaiser Karl V. und vielen, einst wichtigen Adelsfamilien betrachten.

Unterhalb zeigt sich, wie die Lavaströme, die hier einst fast alles zerstörten, eine Badelandschaft geschaffen haben die nicht nur sehr ungewöhnlich ist, sondern die auch irgendwie unwirklich erscheinen mag. Diese natürlichen Schwimmbecken von „El Caletòn“ wurden durch Treppen und Pfade zugänglich gemacht und erfreuen somit noch heute die Menschen und Besucher des Ortes.

Garachico ist voll von Kultur. Viele schöne Kirchen, Häuser und Plätze sind hier zu bestaunen, was die Buchung einer Ferienunterkunft in Garachico sehr reizvoll macht. Aber auch gute Restaurants, Bars, Geschäfte, kleine und größere Läden findet man, wenn man durch die Straßen und Gassen des Ortes spaziert. Hier kann man Kunsthandwerk bestaunen oder auch kaufen. Besonders erwähnenswert sind die Stick- und Töpfereiwaren. Aber auch andere Souvenirs kann man hier erwerben und sich dabei sicher sein, dass diese auch wirklich von der Insel sind.

Den Liebhabern von Zigarren sei gesagt, dass sich in Garachico eine Zigarrenwerkstätte befindet. Eine wahre Stätte der Kultur und Tradition. Denn dass Zigarrenhandwerk hat eine lange Tradition auf der Insel. Wer möchte, kann hier den Zigarrenrollmeistern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Nein, hier gibt es keine Maschinen. Hier wird noch traditionell mit der Hand gerollt.

Ferienhäuser und Ferienwohnungen in Garachico, einem Ort zum Urlaub machen, zum Erholen und Entspannen und einen Ort um Einzutauchen in die Geschichte, die die Zeit schrieb. Und wer keinen Urlaub in einer Ferienunterkunft in Garachico macht, der sollte sich doch einen Tag Zeit nehmen, um diesen wundervollen Ort zu besuchen.

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