San Andrés - Teneriffa

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San Andrés gilt noch heute als absoluter Geheimtipp. Denn oft wird der Ort im Nordosten der Insel gar nicht richtig wahr genommen. Für viele ist San Adrés der Strand „Teresitas“ und der Strand „Teresitas“ ist für viele gleichbedeutend mit dem Ort San Andrés. Wer ein Ferienhäuser oder eine Ferienwohnung in San Andrés oder Umgebung bucht, hat Ruhe und einen der schönsten Strände auf Teneriffa vor der Tür.

Doch dieses kleine und wahrhaft entzückende Fischerdorf auf den „Hausstrand“ von Santa Cruz zu reduzieren ist ein fataler Fehler. Umgeben von dem felsigen und gigantischem Anage-Gebirge liegt der ruhige und friedlich anmutende Ort direkt am Meer. Der Dorfkern überrascht mir wunderbaren und exzellenten Fischrestaurants und die lockere Stimmung hier ist mehr als ansteckend.

Die Geschichte des Ortes San Andrés beginnt bereits vor 2000 Jahren. Zu dieser Zeit bewohnten die Guanchen, die Ureinwohner von Teneriffa diesen Ort. Dies wurde durch verschiedene Ausgrabungen bewiesen, bei denen Überreste der Guanchen gefunden wurden. Der berühmteste und wertvollste Fund war die Mumie San Andrés. Der Geschichte nach, war er nach der Eroberung der Insel durch den Spanier Alonso Fernández de Lugo der Namensgeber für den Ort.
Gegründet wurde San Andrés von seinem ersten Bewohner Lope de Salazar 1498. Er war es auch, der die erste Kapelle des Ortes baute. Sie befand sich auf dem Platz, auf dem die heutige Kirche von San Andrés steht. De Salazar stellte in der von ihm errichteten Kapelle Bilder des Apostels Andreas zu dessen Ehren, sowie ein Bild zu Ehren seiner Frau Santa Lucia auf. Bis heute gedenken die Einwohner des Ortes beiden.

In früheren Jahren war es nicht unbedingt einfach den Ort und das wunderschöne Tal in dem er liegt zu erreichen. Es gab nur einen mühsam in den Fels gehauenen Pfad, der das Dorf mit der restlichen Insel verband. Erst der Bau der 10 km langen Küstenstraße zwischen Santa Cruz und San Andrés brachte der Wirtschaft des Dorfes und dem Dorf selbst einigen Aufschwung.

Heute leben ungefähr 4.000 Einwohner in dem beschaulichen und typisch kanarischem Ort. Obwohl die Inselhauptstadt 10 km weg ist, zählt San Andrés zu einem der wichtigsten und bedeutendsten Vororte von Santa Cruz. Das ist nicht weiter verwunderlich. Den des Stadtstrand von Santa Cruz, die „Playa de las Teresitas“ zieht täglich die Einwohner der Hauptstadt hierher.
Es gibt auch viele Einwohner von Santa Cruz, die in San Andrés einen Arbeitsplatz gefunden haben. Wollen doch hier ständig die Besucher des Strandes mit frischen Waren, leckeren Speisen und kühlen Getränken versorgt werden.

Trotz der Tatsache, dass der Strand in San Andrés hier ein absoluter Touristenmagnet ist, konnte sich der Ort seine Ursprünglichkeit und seinen Charakter bewahren, was Ferienunterkünfte in San Andrés sehr reizvoll macht.. Das liegt vor allem daran, dass die spanischen Gerichte den Bau von Hotel- und Appartementanlagen in San Andrés bis heute nicht erlaubt haben. Lediglich ein paar Ferienwohnungen und Ferienhäuser – alle etwas außerhalb liegend – bieten den Touristen hier eine Unterkunft. Da auch diese nur spärlich gesät sind, ist die Nachfrage entsprechend hoch.

Wer das Glück hat, eine der begehrten Ferienobjekte zu ergattern, den erwartet hier die typische kanarische Lebensweise. Der gemütliche und fröhliche Lebensstil der Einwohner geht automatisch auf die Gäste des Ortes über und die Gastfreundschaft, die auf der ganzen Insel von Haus aus sehr hoch ist, scheint hier irgendwie noch ein wenig intensiver zu sein.

Die Haupteinnahmequelle und damit der wichtigste Wirtschaftszweig von San Andrés ist bis heute der Fischfang. Traditionell fahren die Fischer mit ihren Booten in den frühen Morgenstunden auf das Meer hinaus und kehren mit dem zurück, was das Meer ihnen an Fischen und leckeren Meeresfrüchten bereit ist zu geben. Meist stehen die Köche der Fischrestaurants bereits am Hafen und erwarten sehnsüchtig das, was die Fischer in Ihren Booten an Land bringen.

Das zweite Standbein des Ortes ist der Tourismus. Die fehlenden Unterkünfte halten die Gäste nicht davon ab, diesen schönen und urigen Ort zu besuchen. Es ist vor allem die Playa, die jährliche tausende Sonnenanbeter nach San Andrés lockt. Die vielen kleinen Geschäfte, die Bars und vor allem die Restaurants profitieren von den Strandbesuchern. Und die Besucher des Ortes profitieren von den Restaurants. Hier werden wundervolle kanarische Spezialitäten und fangfrischer Fisch zu unschlagbar günstigen Preisen angeboten.

Aber es sind nicht nur die Sonnenhungrigen, die den Ort besuchen. Auch Wanderer haben San Andrés schon lange für sich entdeckt. Die idyllische Lage des Ortes als Tor zum Anaga-Gebirge lockt täglich viele Wanderer an. Von hier aus können sie zu  wundervolle Touren starten. Ganz in der Nähe des Ortes finden sich verschiedene Barrancos. So unter anderem der „El Cercado Barranco“ und der „Barranco de Las Huertas“. Auch der höchste Punkt des Ortes, der „Roque de los Pasos“ lockt mit seinen 940 Metern so manchen Wanderfreund an.

Wer den Ort besucht, sollte sich zwei Dinge auf keinen Fall entgehen lassen. Dies ist zum ersten der „Torre de San Andres“. Diesen Turm findet man im östlichen Teil des Ortes. Dieses Monument aus früheren Zeiten wurde durch mehrere Stürme schwer beschädigt und fast komplett zerstört. Bei genauer Betrachtung lässt sich sein ehemals kreisrunder Umriss jedoch noch erahnen.
Der „Torre de San Abdrés“ war früher eine Befestigungsanlage, die zur Verteidigung der Insel diente. Der Turm selbst kann heute noch betreten werden. Dabei kann man sich einen Eindruck darüber verschaffen, wie dieses einstige Bollwerk früher konstruiert war.

Auch ein Besuch der „Iglesia de San Andrés“ sollte man nicht versäumen. Die kleine Kapelle stammt aus dem Jahr 1747 und schmückt den Mittelpunkt, das Zentrum des Ortes. Im Inneren findet man sehr vieler religiöse Abbilder. So unter anderem auch die bereits erwähnten Bilder des Apostels Andreas und von Santa Lucia. Die beiden Glocken der Kapelle sind, so die Legende, einst auf einem Piratenschiff gefunden worden. Dieses Schiff soll durch die Kanonen des ehemaligen „Castillo de San Andres“ versenkt worden sein.

San Andrés und seine „Playa de las Teresitas“. Der Strand des Ortes ist gleichsam auch der „Hausstrand“ von Santa Cruz. Das dieser Strand für die Inselhauptstadt eine enorme Bedeutung hat, sieht man daran, dass die Busse von Santa Cruz aus im Zehnminutentakt Richtung San Andrés fahren.

Die Inselverwaltung begann 1973 den damals noch mit schwarzem Sand und vielen Steinen übersäten Strand „Las Teresitas“ auszubauen. Rund viel Millionen Säcke des goldgelben Sahara-Sandes waren notwendig um einen einzigartigen Strand zu konzipieren. Wenn man überlegt, wie der Sand von der Sahara bis an den Strand im Nordosten der Insel Teneriffa transportiert wurde und welcher Aufwand, auch finanzieller Art dafür notwendig war, kann man eigentlich nur staunen.
Mit dem Sand kam auch „Das Leben“ nach San Andrés. Neue Restaurants öffneten ihre Türen, sanitäre Anlagen wurden gebaut, Duschen errichtet, Parkplätze angelegt. Dem Strand wurde „Leben“ eingehaucht.

Heute gibt es hier neben Sonnenschirmen und -liegen auch einige hübsche Strandbars, die die Gäste mit kühlen Getränken und kleinen Snacks versorgen.  

Ein Deich, der der Küste vorgelagert wurde, sogt dafür, dass das glasklare Wasser des Ozeans nur kleine Kräusel-wellen hat. Der flach ins Meer abfallende Strand ist vor allem auch für Familien mit Kindern sehr gut geeignet. Der Sand heißt sich nicht so auf wie der sonst schwarze Lavasand der Insel. Und das macht einen Besuch hier um so angenehmer. Umgeben von Palmen bekommt man an der Playa schnell ein karibisches Feeling und ein Cocktail macht dieses Gefühl dann perfekt.

Am Strand kann man nicht nur Baden oder sich Sonnen. Hier werden unter anderem auch Aerobic, Beachvolleyball und andere Sportarten angeboten. Auch Jogger und Radfahrer haben die Playa für sich entdeckt. Sie machen gern einen kleinen Abstecher an den Strand um sich für einen Augenblick von den Strapazen zu erholen oder sich im kühlen Nass kurz zu erfrischen.

Ein weiterer sehr schöner, aber zum größten  Teil noch sehr unbekannter Strand ist der von „Las Gaviotas“. Hier gibt es eine kleine aber wunderschöne Strandbar. Das Highlight des Strandes ist sicherlich, dass man hier Nacht-nackt und Tag-nackt baden gehen kann. Dieser FKK-Strand ist öffnet aber seine Türen auch für Menschen, die dem Nacktbaden nicht so zugeneigt sind.

Wer lieber auf, als im Wasser aktiv sein möchte, dem sein ein Segelkurs in der öffentlichen Segelschule zu empfehlen. Und all die, die bereits segeln können, können sich hier für einen traumhaften Segeltörn anmelden.

Der kleine, manchmal etwas verschlafen wirkende Ort kommt ein paar mal im Jahr so richtig auf Hochtouren. Nämlich dann, wenn die großen Festes, die Fiestas, den Ort in eine einzige große Party verwandeln. Dann zeigen die Einwohner von San Andres, dass sie feiern können. Alt und Jung hält dann nichts mehr zu Hause. Alle sind auf den Straßen des Ortes und bewegen sich zu den Klängen der Fiestas.

Die „Fiesta de las Marias“  wird von den Bewohnern von San Andrés immer am letzten Samstag im Mai gefeiert. Dieses Fest ist auch bekannt als „Purisima Concepcion“ - das Feste der unbefleckten Empfängnis -. Zu diesem Fest wird die Kapelle besonders herausgeputzt und ihre Pforten mit einem Meer an Blumen geschmückt. Den ganzen Tag über wird getanzt und ausgiebig und überschwänglich gefeiert.

Wie auf Teneriffa üblich, so hat jedes Fest eine Verbindung zum Glauben der Menschen. Und neben all der Feierei wird „der Himmel“ nicht vergessen. Auch bei der „Fiesta de las Marias“ - ein Fest für die Jungfrau Maria wird dem Sinn des Festes gedacht. Und so führt eine Prozession, bei der die Jungfrau Maria von den Einheimischen getragen wir, durch den Ort. Die Prozession ist Teil der Feierlichkeiten und so nehmen so gut wie alle Bewohner des Ortes daran teil. Sie sind in ihre festlichen Trachten gehüllt und gedenken gemeinsam der Jungfrau Maria. Nach der Prozession geht es mit viel Musik und Wein bis in die frühen Morgenstunden weiter.

In der Nacht vom 23. auf den 24. Juni ist die „Playa de las Teresitas“ der wohl meist besuchte Ort auf der ganzen Insel. Zu Tausenden strömen die Menschen an den Strand um inmitten der traditionellen Feuern zu tanzen und zu feiern. Dieses Fest – die „Noche de San Juan“ - die Johannisnacht – ist für die Einwohner von Teneriffa ein ganz besonderes Fest. Schon Wochen vorher werden riesige Berge aus Holz aufgeschichtet die dann als Johannisfeuer die Nacht an den Stränden erhellen.

Insbesondere der Strand von San Andres steht dann im Mittelpunkt des Geschehens. Ausgerüstet mit Decken und Picknickkörben (in denen neben leckeren Speisen auch allerlei Hochprozentiges „versteckt“ ist) strömen, vor allem die Menschen aus Santa Cruz zu ihrem „Hausstrand“ um dort die Nacht zum Tag zu machen. In dieser kürzesten Nacht des Jahres wird der Sommer begrüßt. Die erst  mystisch erscheinende Stimmung schlägt spätestens nach dem traditionellen Bad um Mitternacht um. Das mitternächtliche Bad im Meer soll Glück, Gesundheit und Schönheit bringen. Wieder an Land wird getanzt, gefeiert und bis in die Morgenstunden hinein sind die Menschen fröhlich und ausgelassen.

Zum Festtag des „Heiligen Andreas“ wird für den Schutzpatron des Ortes ein großes Fest veranstaltet. Die Kapelle im Zentrum des Ortes ist „San Andrés Apóstol“ geweiht und wird für diesen Tag ganz besonders feierlich geschmückt. Alle Einwohner des Ortes begehen diesen Tag zuerst in der Kapelle um ihrem Schutzheiligen zu ehren und zu beten und anschließend feiernd, essen und trinkend auf dem Dorfplatz. Die gute Laune scheint kein Ende zu nehmen und bis in die frühen Morgenstunden hinein hört man die Musik der Kapelle und die feiernden und fröhlichen Menschen. An Schlaf denkt in dieser Nacht wirklich niemand.

Wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt und Weihnachten schon fast vor der Tür steht, dann begehen die Einwohner von San Andrés ihre letzte Fiesta des Jahres. Am 13. Dezember gedenkt der Ort der Schutzheiligen „Santa Lucia de Siracusa“. Zu Ehren ihrer Schutzheiligen kleiden sich die Mädchen wie diese – sie tragen lange weiße Gewänder und eine kleine Krone, die Kerzen trägt, auf dem Kopf -. Die jungen tragen an diesem Tag ganz traditionell einen spitzen Hut.

Dieses Fest ist ein sehr familiäres Fest, dass eher im Kreise der Familie gefeiert wird. Mit viel Freude wird gemeinsam Kuchen gebacken, der dann, traditionell nach dem alljährlichen Lieder singen, verzehrt wird.

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