Tegueste - Teneriffa Nord - Ferienwohnungen und Ferienhäuser

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Die kleine Stadt Tegueste, am Rand des Anaga-Gebirges, ist ein wahres Kleinod, in dem nur wenige Ferienhäuser und Ferienwohnungen zu finden sind. Das ganzjährig milde Klima machte die Stadt zu einem beliebten Wohnort im Norden der Insel. Die Einwohner lieben ihre Städtchen und pflegen es auf besondere Weise.

Rund um den Ort wird ein leckeres Tröpfchen angebaut und neben dem Weinanbau sind die Menschen hier auch fest verwurzelt in ihren Traditionen und ihrer Folklore.

Krach und Hektik findet man hier nur ganz selten und daher eignet sich der Ort am besten für Gäste, die in einer  Ferienunterkunft in Tegueste Ruhe und Erholung suchen und denen die Natur und der typisch kanarische Lebensstil wichtiger ist, als der Trubel und das Gewusel in den Touristenhochburgen.

Die Gebiete Tejina, Valle de Guerra, Bajamar, Punta del Hidalgo und das Anaga-Tal rund um den Ort Tegueste wurden lange vor der Eroberung durch die Spanier von den Ureinwohnern der Insel, den Guanchen, verwaltet. Die Gaunchen lebten im Einklang mit der Natur. Raubbau oder Monokulturen waren für sie ein Fremdwort. Das Gebiet am Menceyato Tegueste war eins von insgesamt neun Königreichen der Insel. Es reichte von Aguere – das heutige La Laguna – bis zum Valle de Guerra im Westen und bis Punta des Hidalgo, am Rand des Anaga-Gebirges, im Norden.

Das Gebiet war und ist durchzogen vom einem 620 Meter hohen Tafelberg, dem „Mesa de Tesina“.

Es gibt historische Dokumente, die aus der Zeit der Eroberung der Insel stammen. Diese besagen und belegen, dass die Berge für die Guanchen so etwas wie Heiligtümer waren. Sie galten als Sitz der Götter – die für sie die Verbindung zwischen Himmel und Erde darstellten. Laut diesen Dokumenten sollen im Jahr 1495, also vor der Eroberung der Insel durch die Spanier, Jungfrauen in einem Höhlenkloster gelebt haben, die ihr gesamtes, enthaltsames Leben Gott geweiht hatten.

Die gesamte Gegend um Tegueste war schon immer sehr fruchtbar und so lebten die Menschen hier schon immer von der Landwirtschaft. Die Guanchen nahmen, was ihnen das Land gab und sorgten mit ihrer Ente für das Überleben der Menschen. Der Abstand zwischen der Gegend um Tegueste und dem Meer bot für sie einen gewissen Schutz vor Angriffen jeder Art.

Als de Lugo im Jahr 1496 bei seinem zweiten Versuch die Insel eroberte und die Guanchen unterwarf, änderte sich deren Leben umgehend. Die Spanier unterwarfen das gesamte Land der katholischen Kirche und errichteten 1530 die erste Kirche der Gemeinde. Diese wurde „San Marcos“ geweiht. Mit der Eroberung verloren die Guanchen alles. Ihren Glauben, ihre Lebensweise, ihre Kultur und sogar ihre Sprache. Tegueste wurde im Jahr 1813 eigenständige Gemeinde von La Laguna.

Das Gemeindegebiet von Tegueste erstreckt sich auf insgesamt 26,09 Quadratkilometer und liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 390 Metern über dem Meeresspiegel. Es liegt im Nordosten der Insel, am Rande des Anaga-Gebirges, nördlich von Santa Cruz und La Laguna.

Die Erde rund um den Ort ist vulkanischen Ursprungs und somit reich an Mineralien und Nährstoffen. Das hat den großen Vorteil, dass alles, was hier angebaut wird, mehr als sehr gut gedeiht.

Tegueste ist umgeben von üppig grünen Bergen und einem herrlichen Lorbeerwald. Das macht den Ort insbesondere für Wanderfreunde sehr interessant. Man kann ausgiebige Wanderungen unternehmen und dabei den, fast verwunschen wirkenden Märchenwald erkunden. Zahlreiche Wanderweg laden zu Entdeckungstouren ein und belohnen, neben wunderschönen Ausblicken auch mit einer Vielzahl wunderbarer Bäume, Pflanzen und am Wegesrand blühenden, oft sehr seltenen Blumen.

Auch Mountainbiker kommen hier voll auf ihre Kosten. Denn neben einer Vielzahl von Wanderwegen finden die Biker hier auch die unterschiedlichsten Bike-Wege. Mountainbike-Touren im „ Bosque de La Esperanza“ erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Daran haben sicher auch die speziellen Singel-Tracks ihren Anteil.

Die rund 11.000 Einwohner der Stadt führen ein beschauliches Leben. Fast jeder lebt in einem eigenen, kleinen, bunten Häuschen und lässt seinen Garten in den buntesten Farben erblühen. Zudem findet man in den Gärten die verschiedensten Palmenarten, sowie viel Obstbäume und Gemüsepflanzen.

Wenn es um ihre Stadt geht, dann halten die Bewohner zusammen. Und so pflegen sie auch gemeinsam ihren Ortskern rund um die „Plaza San Marcos“. Die Plaza erfüllt gleich mehrere Zwecke. Zum einen steht auf ihr die im 16. Jahrhundert errichtete „Iglesia San Marcos“, zum anderen dient der Platz den Einheimischen, die man fast zu jeder Tageszeit hier antrifft. Sie sitzen auf den Bänke unter den schattenspendenden Palmen, unterhalten sich oder genießen einfach nur die Ruhe.

Wie begehrt der Ort Tegueste bei den Einwohnern der Insel ist, zeigt die stetig wachsende Einwohnerzahl. Die Menschen haben entweder Arbeit im Ort gefunden, oder in den nahegelegenen Ortschaften La Laguna oder Santa Cruz.

Tegueste ist der Inbegriff der traditionellen Landwirtschaft und des Weinanbaus. In den letzten Jahren kam ein neuer Wirtschaftszweig dazu – das Dienstleistungsgewerbe. In Tegueste wurde eine moderne und umfangreiche Infrastruktur aufgebaut. Heute findet man hier viele Banken, Bars, Tavernen, Cafés, Restaurants, einen florierenden Einzelhandel, ein Theater, einer Bibliothek, ein Jugendzentrum und viele andere Einrichtungen.

Mit der Wirtschaft ging es in den letzten Jahren stetig bergauf. Dies ist sowohl auf die steigende einheimische Bevölkerung als auch auf den Anstieg von Touristen und Residenten zurückzuführen.

Für die Gemeinderegierung ist es wichtig, dass die Gegend in und um Tegueste nicht ausschließlich Wohngebiet wird. Aus diesem Grund wird intensiv daran gearbeitet, die traditionelle Landwirtschaft zu erhalten. Es gibt einige Projekte, die in besonderem Maße gefördert werden. Dazu zählen unter anderem die Ausbildungen zu Weinbauern und Landwirten und der Einsatz von neuen Technologien, um die Weinerzeugung auch in Zukunft aufrecht zu erhalten.

Der Ortskern ist auch gleichzeitig das Zentrum der schönsten Sehenswürdigkeiten des Ortes. Die „Plaza San Marco“ bietet nicht nur dem gleichnamigen Gotteshaus Platz, sie ist auch Anlaufstelle der Menschen des Ortes. Hier trifft man sich, sitzt zusammen unter den Palmen, sieht, wird gesehen und erfährt immer das Neuste. Zudem wird der Platz gern für Märkte und Feste der Ortes genutzt. Der Platz ist gesäumt von vielen farbenprächtigen, traditionellen, kanarischen Häusern. Sie haben allesamt eine glanzvolle Fassade und manche von ihnen haben nicht nur einen gepflegte Vorgarten sondern auch einen verzierten, typischen Holzbalkon. Direkt gegenüber befindet sich das ebenfalls sehr sehenswerte Rathaus, welches auch im kanarischen Baustil errichtet wurde. Die Fassade ist dunkelrot und mit den für die Insel typischen Holzbalkonen versehen.

Am Ende der Plaza steht die dreischiffige „Iglesia San Marcos“. Das Gotteshaus wurde 1530 errichtet. Im Inneren der Kirche finden sich Kassettendecken im Murdejar-Stil – ein nur in Spanien vorkommender Baustil, der das beste aus der islamischen und der westlichen Baukunst vereint. Zudem schmückt eine Statue des Apostel Andreas aus dem 17. Jahrhundert die Iglesia.
Der Kirchturm ist rechteckig und besteht zum Teil aus Vulkangestein.

Ebenfalls sehr sehenswert ist die Festhalle der Gemeinde. Sie ist, um sich von anderen Festhallen der Insel ein wenig abzugrenzen, dem Aussehen eines Dreimasters nachempfunden. Die riesigen Schiffsmasten ragen in den Himmel hinein und dienen vielen Menschen, von den verschiedensten Punkten aus als Orientierung.

Die beste Möglichkeit den wunderbaren Ortskern von Tegueste zu erkunden ist ein ausgiebiger Spaziergang, den man mit einem Kaffee, einem leckeren Schluck einheimischen Wein oder einem guten Essen unterbrechen sollte. Um sich alles in Ruhe anzusehen, sollte man ein wenig Zeit einplanen. Dann kann man sicher sein, dass einem nichts entgeht.

Der Ringkampf (Lucha Canaria) ist eine regional sehr populäre Kampfsportart und hat eine lange Geschichte auf den Kanaren.

Der Lucha Canaria stammt ursprünglich von den Ureinwohnern der Kanarischen Inseln, den Guanchen. Man löste damit wahrscheinlich unter anderem Streitigkeiten um den Landbesitz. Es gibt etwa vier- bis fünftausend Ringer (luchadores), die in etwa hundert Vereinen auf allen Inseln verteilt sind, wobei der Lucha Canaria von den Schulen auf den Kanaren gefördert wird. Angetreten wird in zwei Mannschaften mit je zwölf Kämpfern. Jede Paarung ringt in drei Runden. Eine Runde dauert höchstens zwei Minuten.

Der Ringkampf selbst findet auf einer kreisrunden, mit Sand bedeckten Fläche von etwa zehn Metern Durchmesser statt, dem so genannten terrero. Ein Kampf beginnt mit einer Begrüßung und dem Pfiff des Schiedsrichters. Die beiden Ringer stehen Schulter an Schulter, jeweils an das aufgekrempelte Hosenbein des Anderen fassend. Einer der Ringkämpfer muss nun versuchen, den Gegner mit einem anderen Körperteil als den Füßen den Boden berühren zu lassen. Mit möglichst hohem Eigengewicht, raffinierten Angriffsmanövern und sehr geschickt angelegten Griffen wird erfolgreich gerungen. Tritte oder Schläge sind tabu. Berührt ein Kämpfer den Boden mehr als einmal mit einem anderen Körperteil als den Füßen, hat er verloren, die Runde ist beendet. Sieger ist der luchador, der zwei Runden gewonnen hat. Eine typische, traditionelle Geste dieser Sportart ist, dass der Sieger dem Verlierer beim Aufstehen hilft und ihn an seinen Platz begleitet. Es finden seit einiger Zeit auch Frauenkämpfe statt.

Der Kampf wird barfuß ausgetragen. Sonst sind die Sportler mit einem weiten T-Shirt und einer etwas längeren Hose bekleidet, die bis über den Oberschenkel hochgekrempelt wird. An diesem Umschlag kann der Gegner im Kampf zugreifen.

Der Lucha Canaria wird durch den seit 1943 bestehenden Verband Federación de Lucha Canaria organisiert. Profikämpfe werden oft im regionalen Fernsehen übertragen.


Zur Erinnerung an die Geschichte dieses traditionellen Sports befindet sich auf der Hauptstraße TF 13, am Eingang zur Stadt eine Statue. Dieses geschichtsträchtige Denkmal stellt zwei gegeneinander antretende Männer dar.

So traditionsreich wie der ganze Ort sind auch die Feste. Feiern wird in Tegueste genau so groß geschrieben, wie in anderen Orten der Insel auch. Es gibt immer einen Grund für fröhliche Zusammentreffen und für das eine oder andere wundervolle Fest. Da gibt es den traditionellen Ringkampf, oder der Palo, der Stockkampf der Altkanarier – sportliche Spektakel die auf jeden Fall einen Besuch wert sind.

Ein besonders großes Ereignis ist die „Romeria de San Marcos“. Diese findet jährlich am 25. April zu Ehren des Schutzpatrons San Marcos statt. Dieses Fest ist weit über die Grenzen der Stadt bekannt. Von überall her, auch von anderen kanarischen Inseln, kommen die Menschen zusammen um die Romeria zu feiern. Der Grundgedanke der Romeria ist eine Wallfahrt, eine Art Prozession. Dieser tiefgläubige Gedanke bildet auch heute noch die Grundlage für jede Romeria auf der Insel.

In Tegueste werden die Straßen, Häuser und die Kirche festlich geschmückt. Stiere ziehen geschmückte Ochsenkarren und auch Holzboote durch die Stadt. Sie werden begleitet von Musikern der aller kanarischer Inseln und bunt gekleideten Tänzern. Ob man nun bei der Romeria mitmacht, oder als Einheimischer dem bunten Treiben vom Straßenrand aus zuschaut ist egal, wichtig ist nur, dass man man seine traditionelle Tracht trägt. Und die tragen die Canarios mit sehr viel Stolz.
Die Gäste der Romeria werden mit einheimischem Wein und leckerem, kanarischen Essen versorgt, dass meistens von den Wagen heruntergereicht wird.

Die Romeria zieht durch den ganzen Ort und endet traditionell vor der Kirche, auf der „Plaza San Marcos“. Hier treffen sich auch alle Musiker und bringen „San Marcos“ ein bis zwei spezielle „Ständchen“. Dann beginnt die Party, ausgelassen wird bis in die frühen Morgenstunden gefeiert, gesungen, gegessen, getrunken und getanzt. Ganze zwei Wochen dauern die Festigkeiten, die am Tage der Romeria mit einem riesigen Feuerwerk gekrönt werden.

Tegueste ein Ort voller Gegensätze – ein Ort voller Leben, der trotzdem Ruhe ausstrahlt, ein Ort mit Traditionen, der sich trotzdem der Moderne nicht entzieht, ein Ort, in dem die Menschen der Insel gerne leben, der den Residenten trotzdem immer einen Platz einräumt, ein Ort der traditionellen Landwirtschaft, der trotzdem neueste Technologien zulässt, ein Ort der sich für den Tourismus geöffnet, dabei seine Ursprünglichkeit, seinen Stolz, seinen Glauben und seine tiefe Verwurzelung mit der Geschichte nicht verloren hat. Ein Ort, der es wert ist, beachtet zu werden und inzwischen das eine oder andere Ferienhaus und auch Ferienwohnungen bietet.

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